Audi A4 Avant vs. Renault Megane Grandtour

Diskutiere Audi A4 Avant vs. Renault Megane Grandtour im Stammtischgespräche Forum im Bereich Stammtisch; Audi A4 Avant 1,8-Liter-TFSI vs. Renault Megane III Grandtour, TCe 180 [img] Vorbemerkung "Wie kann man denn nur zwei Autos miteinander...

  1. #1 TalbotMatra, 16.02.2015
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    Audi A4 Avant 1,8-Liter-TFSI vs. Renault Megane III Grandtour, TCe 180

    [​IMG]

    Vorbemerkung
    "Wie kann man denn nur zwei Autos miteinander vergleichen, die völlig unterschiedlichen Fahrzeugklassen angehören?" "Das ist doch wie Äpfel mit Birnen vergleichen." So wird es vielleicht in den nachfolgenden Kommentaren stehen, aber erstens, warum sollte man eigentlich nicht Äpfel und Birnen miteinander vergleichen und vor allem, warum soll man nicht zwei Kombis miteinander vergleichen, die sich bezüglich der Daten (s.u.) gar nicht so sehr voneinander unterscheiden? Größtes Differenzkriterium zwischen Avant und Grandtour scheint zunächst einmal nur der Verkaufspreis zu sein. Zudem ist dies kein Vergleich auf dem Papier und auch kein oberflächlicher Journalistentest, sondern ich fahre beide Fahrzeuge regelmäßig; ich vergleiche also Woche für Woche im normalen Alltagsbetrieb und das schon seit einigen Jahren. Ich kenne damit die Macken und Stärken von A4 und Megane 3 ganz gut.

    Zeit also, mal meine Erfahrungen mit beiden Kombis zu teilen...

    Der hier besprochene Renault ist seit ca. zwei Jahren mein Alltagsauto. Davor hatte ich einen Megane 3 Fünftürer in der kleinen 1,6 l, 110 PS-Variante. Ich habe mich ja lange gewehrt, einen Neuwagen zu fahren. Ich war eigentlich immer zufrieden mit meinem alten Matra Murena, aber meine bessere Hälfte hat mich dann doch gedrängt, für den Alltagsgebrauch ein praktischeres und vor allem sichereres Auto anzuschaffen. Nun ja, durch einen Wechsel des Arbeitgebers stand meiner Frau nun ein Dienstwage zu (natürlich ein A4), und ich konnte erst einmal den vorher geleasten Audi A3 Diesel meiner Frau nutzen. Das war schon ganz nett, aber nach Ablauf des Leasingvertrages musste etwas anderes her. Ein Audi kam für mich wegen des Preises nicht in Frage, und der gerade herausgekommene Megane hat mich irgendwie elektrisiert. So wurde es zunächst ein Megane 3 Fünftürer; die rationale Variante also. Nachdem die Finanzierung ausgelaufen war, stand mir dann doch der Sinn nach einer größeren und schnelleren Variante. Es sollte ein Grandtour sein und wenn möglich ein TCe 180 in der Luxe-Ausstattung. Der GT kam für mich nicht in Frage, da ich nicht so gerne ein hartes Fahrwerk fahre und die Funktionalität als Kombi durch die Sportsitze eingeschränkt ist (Beifahrersitz lässt sich nicht umklappen). Nun, die TCE180 Luxe sind nicht gerade an jeder Straßenecke zu finden. Mein erstes Probefahrtexemplar war ein ziemlich abgeranzter Vertreter seiner Art, dessen Vorbesitzer wohl ein starker Raucher war. Auch wenn der Zigarettenschmierfilm auf der Innenausstattung haptisch nicht gerade angenehm war, überzeugten mich doch die Fahrleistungen auf Anhieb. Nach weiteren Recherchen fand ich dann „mein“ Exemplar bei einem großen Renault-Händler in Köln: super gepflegt und v.a. mit der wunderschönen beigen Lederausstattung. Da auch meine bessere Hälfte ganz entzückt war, war der Kaufvertrag schnell unterschrieben.
    Meine Frau fährt seit einigen Jahren Audi A4 als Dienstwagen. Nach zunächst zwei Dieseln hat sie sich aktuell für den 170 PS Benziner entschieden, den ich natürlich, wann immer es geht, mitnutze und v.a. bei längeren Strecken fahre.

    Daten
    Daten Audi A4 Avant 1,8-Liter-TFSI, Bj 2012
    Leistung: 125 kW/170 PS bei 6.200 U/min,
    max. Drehmoment 320 Nm bei 1.400 U/min,
    0-100 km/h in 8,4 s,
    Vmax 222 km/h,
    Verbrauch 6,1 (5,0) l/100 km, 141 (139) g CO2/km,
    Wendekreis 11,7 m
    Radstand: 2,8 m
    Länge/Breite/Höhe: 4699/1826/1436 mm
    Leergewicht:
1575 kg

    Zuladung:
485 kg

    Kofferraum:
375-1335 l

    Anhängelast:
1500 kg/750 kg

    Dachlast:
90 kg

    Tankinhalt:
63 l

    Zusätzliche Ausstattung gegenüber Renault Megane: Komfortblinker, Warnanzeige Wischwasser, Reifendruckkontrollleuchte, Sprachsteuerung Navi, im Rollo integriertes Sicherheitstrennnetz, Start-Stopp-System, diverse Multimediafunktionen, LED-Tagfahrlicht
    Neupreis 2012: ca. 42.000 €


    Daten Renault Megane III Grandtour, TCe 180 Luxe, Bj. 2010
    Leistung: 132 kW/180 PS bei 5.500 U/min,
    max. Drehmoment 300 Nm bei 2.250 U/min,
    0-100 km/h in 8,0 s,
    Vmax 225 km/h,
    Verbrauch 6,1 (5,0) l/100 km, 141 (139) g CO2/km,
    Wendekreis 11,7 m
    Radstand: 2,7 m
    Innengeräusch: ?
    Länge/Breite/Höhe: 4499/1804/1501 mm
    Leergewicht:
1466 kg

    Zuladung:
418 kg

    Kofferraum:
 524-1595 l

    Anhängelast:
1300 kg/730 kg

    Dachlast:
80 kg

    Tankinhalt:
60 l

    Zusätzliche Ausstattung gegenüber Audi A4: Automatische Parkbremse, Keycard Handsfree, Lederpolster, Warnanzeige Abblendlicht, integrierter Tankeinfüllstutzen, automatisch einklappende Außenspiegel
    Neupreis 2010: ca. 26.000 €


    Fahren
    a) Motor
    Schaut man einfach nur auf die werksseitigen Daten dürften keine großen Unterschiede im Fahrverhalten auftauchen. Der Audi hat 10 PS weniger als der Renault aber ein um 20 Nm höheres maximales Drehmoment, welches schon bei 1.400 U/min anliegt. Auch bei den Werten für Endgeschwindigkeit und Beschleunigung von 0 auf 100 km/h unterscheiden sich beide Typen kaum. In der Praxis liegen jedoch Welten zwischen den beiden Testkonkurrenten. Man mag es kaum glauben, aber das Audi-Aggregat erweist sich als schwerfälliger und recht zäher Antrieb. Wirklich negativ fällt das miserable Ansprechverhalten auf. Einem kräftigen Druck aufs Gaspedal folgt erst einmal eine Gedenksekunde bevor der Antrieb entsprechend beschleunigt. Obwohl das max. Drehmoment schon bei einer ungewöhnlich niedrigen Drehzahl anliegt, passiert im Drehzahlkeller herzlich wenig und man fragt sich, wo denn die 320 Nm geblieben sind? Das Umschalten von lässigem Cruisen zum sportlichen Ausritt wird einem durch die lange Übersetzung aller 6 Gänge vermiest. Die ganze Motorcharakteristik, die ja laut Audi dem TFSI-Benziner Dieselgene implementiert haben soll, erweist sich als unausgeglichen. Da passt die schwache Motorbremsung beim Herunterschalten ganz gut ins Bild dieses unausgegorenen Antriebs. Kolonnefahren auf der Autobahn wird damit zu einer nervtötenden Angelegenheit. Anstatt fein mit Kupplung und Gaspedal den Abstand zu dosieren, steht man leider allzu oft auf der Bremse. Gut, daran kann man sich vielleicht gewöhnen, wie auch daran, dass man bei Anfahren aufpassen muss, den Motor nicht abzuwürgen.
    Ganz anders tritt der Megane mit seinem TCe 180 auf. Der Wagen liegt willig am Gas, und es macht einfach Spaß wenn der Twinturbo anfängt, seine Arbeit zu verrichten. Dann gibt es einen wunderbaren Schub, ohne dass vorher ein wirkliches Turboloch zu spüren gewesen wäre. Die Beschleunigung aus niedrigen Drehzahlen wird anstandslos umgesetzt, so dass schnell vom Cruise- in den Sportmodus gewechselt werden kann. Einzig der erste Gang könnte etwas temporeicher ausgelegt sein. Leider wird das Fahrvergnügen beim Franzosen durch eine sehr spät kommende Kupplung getrübt, eine Einstellung, die leider wohl alle Meganetypen der 3er Reihe betrifft. Megane und A4 erreichen ohne große Probleme die angegebene Endgeschwindigkeit. Beim Verbrauch sieht es Dank der langen Übersetzung beim Audi schon deutlich besser aus. Hier zeigt der Bordcomputer 7,7 l an, der Renault braucht durchschnittlich mehr als einen Liter mehr auf 100 km (8,9 l).

    b) Fahrwerk/Fahrkomfort
    Beide Wagen sind straff ausgelegt, die Sofa-Kutschen-Zeiten bei Renault sind endgültig vorbei. Ich hätte nichts dagegen, wenn beide Fahrwerke etwas komfortabler abgestimmt wären. Gerade bei niedrigem Tempo neigen Megane und A4 zum Rumpeln und geben eine Menge Stoßenergie an die Fahrzeuginsassen ab. Das Befahren einer verkehrsberuhigten Straße mit entsprechenden Einbauten führt beim Audi sogar zu recht heftigen Ausschlägen und die Passagier auf den Rücksitzen müssen aufpassen, dass sie sich ihre Köpfe nicht am Dach stoßen. Das ist auch beim Megane nicht gerade angenehm gelöst, aber man wird nicht ganz so extrem durchgeschüttelt. Allerdings spielt der Konkurrent aus Ingolstadt seine Stärken bei hohem Tempo auf der Autobahn aus. Ab ca. 140 km/h bügelt das Fahrwerk alle Unebenheiten kompromisslos aus. In Sachen Spurtreue und ruhigem Geradeauslauf macht dem Audi so schnell keiner etwas vor. Da kommt der agile Franzose nicht mit. Ab 170 km/h wird dieser etwas nervös, was vielleicht der leichtgängigen Lenkung geschuldet ist (im Stadtverkehr ein Segen). Das fällt weniger bei geraden Strecken auf, sondern eher bei Autobahnkurven, wo ein wenig nachgelenkt werden muss. Das Fahrwerk bleibt insgesamt in allen Geschwindigkeitsbereichen ein wenig holperig ohne jedoch zu große Schwächen zu zeigen. Während das Fahrwerk des A4 für höhere Geschwindigkeiten optimiert wurde, haben die Renault-Ingenieure für alle Geschwindigkeitsbereiche einen passablen Kompromiss gefunden, ohne dass große Stärken oder Schwächen auffallen würden. Angenehm ist, dass bei beiden Testkandidaten die Geräuschdämmung gut ist. Während dem Fahrer des Audis recht früh Windgeräusche zu Ohren kommen, sind es beim Renault eher die Reifengeräusche, die ihren Weg in den Innenraum finden. Erst ab ca. 180 km/h fällt der Renault bezüglich Geräuschentwicklung im Innenraum etwas ab gegenüber seinem Konkurrenten. Die Bremsen im Audi reagieren zunächst etwas indifferent bevor sie richtig zupacken, im Renault sind diese bei jeder Geschwindigkeit fein dosierbar. Auffällig ist, dass der A4 ziemöich windanfällig ist. Seitenwind mag er gar nicht.

    Laden und sonstige Bedienung
    Eines der wichtigsten Vergleichskriterien von Kombis ist natürlich deren zur Verfügung stehende Ladefläche. Denn warum kauft man sich sonst einen Kombi, wenn nicht um sich keine Gedanken mehr zu machen, wie und wo man Kind, Kegel, Fahrrad, Gartenmüll usw. durch die Gegend fahren kann? Ein Blick auf die Ladevolumina braucht nicht groß kommentiert werden: Audi A4 Avant: 375-1335 l, Renault Megane Grandtour: 524-1595 l. Punktsieg für den „kleinen“ Franzosen, der dann aber bei Dachlast und Anhängelast dem Audi den Vorrang lassen muss. Die Verunglimpfung des Audis als Yuppie-Kombi kann aber nicht ganz von der Hand gewiesen werden; Optik (stark nach hinten abfallende Dachlinie) geht hier eindeutig vor Transportvolumen. Die Handhabung der umklappbaren Rücksitze erweist sich beim Franzosen als ebenso einfach wie der Ausbau der Kofferraumabdeckung, für die es auch ein eigenes Verstaufach gibt. Leider ergibt sich nach allen Umbauten keine ganz ebene Ladefläche. Beim Audi ist diese wesentlich flacher und ohne große Stufe. Allerdings erweist sich der Umbau des Kofferraums als recht schweißtreibende Angelegenheit. Man muss schon einiges an Kraft aufwenden um die schwere Kofferraumabdeckung ein- und auszubauen. Das trifft auch auf das Einrasten der Rücksitzbank beim Wiederherstellen des Normalzustandes zu. Das Präparieren des Kofferraums für den Transport eines Fahrrads führte im Sommer zu regelmäßigen Schweißausbrüchen. Meine bessere Hälfte hätte das niemals alleine hinbekommen...
    Der Stauraum im Innenraum ist bei beiden Wagen durchschnittlich. Der Megane glänzt mit einem wirklich groß geratenen Staufach unter der Mittenarmlehne, verzichtet aber auf einen Getränkehalter (warum auch immer????). Platz für den Transport von Passagieren auf den Rücksitzen ist bei beiden Testkandidaten im ausreichenden Maße vorhanden. Beim Audi steht hinten ein wenig mehr Raum zur Verfügung, dafür fühlt man sich wegen der insgesamt geringeren Dachhöhe vorne etwas beengter.
    Im Cockpit erweist sich der Audi als sehr aufgeräumt. Man kennt das ja von den Fahrzeugen des VAG-Konzerns, und der übliche Journalistenspruch, „alles ist da, wo man es erwartet“, trifft tatsächlich zu. Wie immer steckt der Teufel jedoch im Detail. Einige Funktionen verstecken sich gut in den Menüs des Multimediasystems. Das ist nicht weiter schlimm, da ich und wohl auch jeder andere Fahrer die meisten Funktionen noch nicht einmal wahrnimmt, geschweige denn nutzt. Auch die automatische Geschwindigkeitsregelung ist alles andere als selbsterklärend. Das kleine, gut hinter dem Lenkrad verborgene, Stöckchen kann man schieben, drücken, ziehen, anklicken... Nur ein Blick in die Bedienungsanleitung hilft weiter. Anders das gut auf dem Lenkrad selbst platzierte System des Renaults. Einfacher geht es wohl nicht. Schön wäre es, wenn die Knöpfe zur Einstellung der Geschwindigkeit Nachts beleuchtet wären, ansonsten ist hier nichts auszusetzen. Die Kritik deutscher Journalisten, dass die Aktivierung des Begrenzers über einen Knopf in der Mittelkonsole erfolgt ist einfach nur kleinkariert. Oder anders ausgedrückt, im Audi benutze ich den Tempomat nie, im Renault sehr, sehr oft.
    Die Franzosen setzen bei der Bedienung der Cockpitelemente vor allem auf Lenkradsatelliten. Dies ist naturgemäß nicht selbsterklärend, und ohne Handbuch ist man aufgeschmissen. Auch die Eingewöhnungszeit ist nicht ganz unerheblich. Wenn einem erst einmal alle Funktionen präsent sind, ist es jedoch ein Segen, alles schnell und sicher über den Satelliten zu steuern. Aber auch hier gilt, dass einige Funktionen, insbesondere die des Radios, gut versteckt sind. Highlights sind beim Megane das Keyless-Entry-system, welches man nicht mehr missen möchte und der praktische Tankdeckel. Hier setzt Audi immer noch auf ein primitives System mit Aufschraubmechanismus...Premium ist anders.
    Die Parksensoren arbeiten in beiden Wagen zufriedenstellend. Beim Megane kommt es gerade bei Regen öfter zu Fehlalarmen, so dass man genötigt ist, die Abstandswarner zu deaktivieren. Ist wahrscheinlich reine Geschmackssache, aber der Audi warnt einen doch sehr, sehr früh, dass ein Hindernis im Wege steht, und das Piepen hörst sich irgendwie hektischer und nerviger an als beim Franzosen. Das Ein- und Aussteigen ist im Megane aufgrund der hohen Sitzposition (selbst in der tiefsten Stellung sitzt man noch wie im SUV) und der relativ breiten Türen bequem zu bewerkstelligen. Im Audi muss man sich schon ganz schön hochangeln, um aus dem Gestühl zu kommen. Mit Mitte 40 geht das noch, aber für Renter ist das nix. In beiden Fahrzeugen tut eine Klimaautomatik, die individuell für Fahrer und Beifahrer regulierbar ist, ihren Dienst. Im Audi wird es sehr schnell warm, da braucht der Renault deutlich länger. Dafür verteilt der Megane die Luft im Automatikbetrieb angenehm indirekt, während im Avant eigentlich immer irgendein Körperteil ab Brust aufwärts angeblasen wird. Im Sommer kann das zu unschönen Erfrierungen dritten Grades führen, da der Luftstrom schon mächtig kühl und mit ordentlich Schmackes aus den Düsen gedrückt wird. Ist aber wahrscheinlich eine Frage der Körperkonstitution und Sitzposition. Eine Softtaste, wie im Grandtour vorhanden, täte hier gut. Aber immerhin, dass ist unser erster A4, der bei manueller Einstellung der Luftstärke nicht irgendwann selbsttätig nachreguliert (das war aber auch ein Schwachsinn, wozu stelle ich denn etwas manuell ein?).

    Musik und Navi
    Machen wir uns nichts vor, hier spielt der Audi A4 in einer ganz anderen Liga als der Megane 3. Das Multimediasystem ist einfach schön anzusehen, der große Bildschirm besitzt eine sehr gute Auflösung. Das sieht einfach top aus. Der Klang der Musikanlage meistert auch hohe Lautstärken, und es macht einfach Spaß, es mal ordentlich rocken zu lassen. Ein Wermutstropfen ist, dass es uns nicht gelungen ist, ein iPhone per Bluetooth anzubinden. Da das meiner besseren Hälfte nicht wichtig ist, hat sie es bisher leider nicht bei der Audi-Werkstatt moniert. Das läuft beim Megane mit allen Apfelgeräten vollkommen problemlos, wenn auch nur der erste abgespielte Titel im Display erscheint. Der Renault ist mit einer Musikanlage von Carminat ausgestattet. Das ist schon besser als die Serienausstattung aber immer noch etwas blechern und nicht geeignet, längere Zeit laute Musik zu hören. Die Navigation erfolgt über ein am Armaturenträger aufgepfropftes TomTom-System. Schön sieht das nicht aus und die Bildschirmgröße ist gerade noch akzeptabel. Immerhin ist die Position wesentlich höher als beim Audi und damit ergonomischer (damit auch sicherer) angebracht. Nun gut, man braucht eigentlich nicht viele Worte über das TomTom verlieren: Die Darstellung ist grundsolide und bewährt aber leider total hässlich. Im Internet lassen sich einige alternative Darstellungsweisen herunterladen, die es erträglicher machen. Die Navi-Darstellung im Avant ist da weitaus ansprechender. Beide Navis führen einen zuverlässig an das Ziel; eine neue Straßenführung in Bremen haben aber beide auch nach über einem Jahr immer noch nicht realisiert. Im Audi nerven zweifelhafte Ansagen wie z.B. „halbrechts abbiegen“. So einfach und hässlich die Darstellung am TomTom im Megane auch ist, sie ist immer eindeutig und kaum misszuverstehen. Was den Funktionsumfang angeht, kann ich keinen großen Vergleich anstellen, da ich mich eigentlich immer auf die Grundfunktionen beschränke. Sehr schön ist die Sprachsteuerung im Audi, die ganz gut funktioniert. Die Eingabe über einen Dreh- und Druckknopf ist bei beiden gleich schlecht/gut. Warum das beim Megane immer wieder kritisiert wurde, weiß ich nicht; beim Audi ist das auch nicht großartig anders geregelt. Ich finde das allemal besser als die Bedienung per Touchscreen.

    Design
    Der Audi führt die bewährte Designlinie seiner Vorgänger konsequent weiter. Er drückt pure Seriosität mit einem Spritzer Aggressivität und Sportlichkeit aus. Von Baureihe zu Baureihe wird der Avant augenscheinlich immer flacher und breiter, was ihm eine sportliche Note mitgibt, allerdings auf Kosten der Kofferraumgröße geht. Die Karosserie kommt ohne große Schnörkel daher und kann geradezu als klassisch gelten. Ein Hingucker ist der Avant sicherlich nicht, schließlich wird die Designlinie schon seit Jahren kaum verändert, zudem sehen inzwischen alle Audis ähnlich aus, so dass das A4-Design kein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Er ist der unauffällige Biedermann im sachlichen Outfit, wohlbekannt und ohne Firlefanz; das klassische Vertreterauto, was auf jeden Kundenparkplatz passt. Man kann gespannt sein, ob der bald anstehende Nachfolger hier mehr Akzente setzen kann. Zu rechnen ist damit eher nicht, da die Designabteilungen des VAG-Konzerns insgesamt wenig experimentierfreudig sind. Für die einen eine Wohltat für die anderen langweilig.
    Anders sieht es bei Renault aus. Die drei Baureihen des Megane haben kaum optische Gemeinsamkeiten, jeder Modellwechsel ging bisher mit einem komplett neuen Design daher. Zumindest für den Wechsel von Megane 2 zum Megane 3 kann dies durchaus als visuelle Wohltat gepriesen werden. Der exzentrische Heckbürzel des Megane 2 gehört nun endgültig der Vergangenheit an, und Renault hat für den Nachfolger eine gefällige Formsprache gefunden, die genügend Seriosität aber auch Eigenständigkeit ausdrückt. Insgesamt erscheint der Megane etwas runder als sein Konkurrent aus dem VAG-Konzern. Die Front setzt ganz auf unauffällige Seriosität mit leicht muskulärer Ausprägung der Kotflügel, während das Heck mit den wohlgeformten Rückleuchten für Aufmerksamkeit sorgt. Der Grandtour kommt weniger sportlich daher als der A4, da er insgesamt schmaler und höher gebaut ist und er zudem einen ziemlich hochbeinigen Auftritt hat. Benutzer von Feld-, Wald- und Wiesenwegen werden sich freuen über den großen Abstand zwischen Reifen und Kotflügelkante, dem Benutzer normaler deutscher Straßen käme ein etwas tiefer gelegtes Serienfahrwerk optisch entgegen. In der tiefergelegten GT-Version sieht das schon etwas ansprechender aus. Des Weiteren würde ich mir für den zukünftigen Megane 4 eine Integration des Dachträgers wie beim A4 wünschen, so sieht das doch etwas nach Henkelmann aus. Auf die lange (abschraubbare) Antenne könnte ich auch gerne verzichten und sichtbare Auspuffendrohre könnten in Sachen sportlicher Optik auch nicht schaden. Da wir schon beim Megane 4 sind, die Phase 4 des aktuellen Megane 3 zeigt schon einen kleinen Blick in die Zukunft. Das betrifft insbesondere die Front, die nun modellübergreifend bei Renault Verwendung finden soll. Das ist natürlich reine Geschmackssache, aber mir gefällt die neue Front nicht so gut. Mir ist sie mit der riesigen Renault-Rhombe viel zu wuchtig, undifferenziert und aufreisserisch. Vielleicht möchte man ein jugendlicheres Publikum erschließen, aber ob das funktionieren wird?
    Im Innenraum ist, wie schon erwähnt, alles sehr aufgeräumt im Audi. Klare Linien und ein funktionales Design geben keinen Anlass zur Klage. Das Cockpit des Grandtour ist ebenfalls sehr stimmig. Die einzige optische „Extravaganz“ leistet sich Renault mit der Dekorleiste in Holzimitat, auf die ich gerne verzichten könnte, die aber auch nicht wirklich störend ist.

    Qualität
    Immer wieder ein Thema sind die Spaltmaßen, und tatsächlich gibt sich Audi hier keine Blöße und wird beim A4 seinem Ruf als Premiumhersteller gerecht. Ob nun Karosserie oder Innenverkleidungen alles ist tadellos verarbeitet. Was das angeht, ist der Megane 3 im Vergleich zu seinen Vorgängern im Renault-Konzern sicherlich einen großen Schritt voran gegangen. Bei den Spaltmaßen z.B. der Motorhaube und auch den Plastikteilen im Innenraum ist man aber nicht auf dem Qualitätsniveau eines Audis. Es fehlt beim Franzosen irgendwie das letzte Finish. Warum schneidet man z.B. den Stoff des Dachhimmels einfach lieblos ab ohne die Kante umzubördeln? Vielleicht weil man das in der Regel nicht sieht? Auch beim Schließen der Kofferraumtür hört man ein deutliches Klappern.
    Der Audi glänzt mit dicken Teppichstoffen im Kofferraum und auch die Kofferraumabdeckung scheint unverwüstlich zu sein. Wird wohl locker einen Atomkrieg überstehen (zur Benutzung siehe allerdings oben). Die von Renault verwendeten Stoffe sind recht dünn und schmutzanfällig, das Rollo der Kofferraumabdeckung zeigt schnell leichte Abnutzungserscheinungen. Das Leder im Grandtour ist ordentlich verarbeitet und überraschenderweise trotz beiger Farbe kaum schmutzanfällig. Wir hatten mal einen Audi mit heller Lederausstattung, die schon nach wenigen Wochen durch Jeanshosen unwiederbringlich verfärbt war. Beim Renault ist davon nichts zu sehen. Beim aktuellen Audi ist nur das Lenkrad mit Leder bedeckt, welches wirklich ein haptischer Genuss ist; wunderschön weich und angenehm. Beim Megane ist das Lederlenkrad ein wenig rustikaler. Knöpfe, Schalter, Bedienelemente usw. zeigen bei beiden Kombis noch keine Abnutzungserscheinungen, einzig das Leder am Schaltknauf des Megane dokumentiert, dass hier täglich gefahren wird. An Reparaturen fällt auf, dass beide Xenonscheinwerfer des Audis ihre Arbeit kurz hintereinander eingestellt haben. Auch der nach dem letzten Wechsel auf Winterreifen immer mal wieder aufblinkende Warnhinweis des Reifendruckkontrollsystems sollte nicht sein. Beim Megane ist der Ausfall des Kupplungsgeberzylinders zu verzeichnen (...oder war es der Nehmerzylinder? Auf jeden Fall die große Reparatur mit Motorausbau...). Schadens- und Reparaturabwicklung sind bei beiden Herstellern vorbildlich.
    Insgesamt ist das Qualitätsniveau des Megane schon sehr ordentlich, im Audi allerdings schlichtweg vorbildlich.

    Fazit
    Welchen Wagen würde ich mir von meinem eigenem Geld kaufen? Ganz klar den Renault Megane. Beim Renault bekommt man für sein Geld ein ausgereiftes, optisch ansprechendes Auto, welches viel Fahrfreude vermittelt und dabei die Nutzbarkeit eines Kombis uneingeschränkt bietet.

    Welchen Wagen würde ich mir als Dienstwagen zulegen? Sicherlich einen Audi A4, aber sicherlich nicht mit dem 170 PS TFSI-Motor. Der A4 ist ein überzeugendes, ausgereiftes Auto von hoher Qualität. Der hier getestete Motor ist allerdings nicht empfehlenswert. Insgesamt ist der hohe Preis im Vergleich zum Renault Megane ziemlich deftig.

    Merkwürdigkeit beim Megane: Wo ist der Getränkehalter?
    Merkwürdigkeit beim A4: Wo ist die Anzeige für eingeschaltetes Abblendlicht?


    Ciao
    Lars :-)[/color][/color]
     
  2. Sascha

    Sascha Megane-Fahrer

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    Ein sehr guter Bericht von dir.
    Finde es klasse das du dir soviel Mühe gegeben hast. :top:

    Euer Sascha
     
  3. #3 BMGT911, 16.02.2015
    BMGT911

    BMGT911 Megane-Experte

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    Puhh... änder mal bitte die Schriftfarbe und nehm das originale grau, das helle Weiß ist in der kleinen Größe nur schwer zu lesen!!!


    Aber danke für den ausführlichen Bericht, du sprichst mir aus der Seele.

    Der A4 ist kein richtiger Kombi, das Gepäckabteil ist einfach zu klein, vorn hat er bestimmt Platz genug, bei dem Radstand und der Länge, aber wenn hinten der Kinderwagen nicht passt hilft das auch nicht.

    Die beschreibung des Motors passt gut zu den Daten, schließlich ist der A4 deutlich schwerer.

    Der Preis ist einfach unverschämt und wenn man dann noch die deutlich besseren Diesel nimmt geht das weiter nach oben. Unverständlich.

    Bei mir in der Tiefgarage steht ein aktueller A6, selbst da ist der Kofferraum kaum größer als bei unserem Megane. Ich finde den Megane als Gesamkonzept einfach perfekt auch für seine kurze Länge.

    Hier stimmt einfach Preis-/Leistung, leider wird das beim VW-Konzern noch schlimmer, man braucht ja nur mal beim aktuellen Passat schauen, der auch schon die 50k locker knackt... das heißt dafür kann ich mir zwei Megane kaufen...

    Also Wertverlust hin oder her, aber das muss der Ottonormalverbraucher auch erstmal zahlen können und ich denke am Ende ist das ein Plus-Minus-Geschäft!!
     
  4. #4 TalbotMatra, 16.02.2015
    TalbotMatra

    TalbotMatra Einsteiger

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    Danke für den Hinweis bzgl. Lesbarkeit, Schriftfarbe ist jetzt darkgrey. Zusätzlich habe ich noch einen Satz zu den Bremsen eingefügt.

    Ciao
    Lars
     
  5. #5 Tschehsn, 16.02.2015
    Tschehsn

    Tschehsn Megane-Experte

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    Schön geschrieben.

    Ich hab's gern gelesen. :ok: :top:
     
  6. Gessi

    Gessi Megane-Profi

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    A, das unterschreibe ich so! :ok:

    Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Danke für den toll geschriebenen Bericht :thanks:

    :hi:
     
  7. #7 TalbotMatra, 17.02.2015
    TalbotMatra

    TalbotMatra Einsteiger

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    Danke, danke!

    Obwohl ich noch nie ein großer Fan der deutschen Autopresse war, erschreckt mich halt doch ein wenig, dass sich nur wenig von dem, was ich an Erfahrung gesammelt habe, in der Testberichten wiederfindet. Ich habe mir noch mal die Testberichte zum Audi gegoogelt... Man kann eigentlich nur mit dem Kopf schütteln... als wenn das ein Paralleluniversum ist, in dem sich Autojournalisten bewegen. Aber gut, selbst im größten deutschen Autoforum wird der TFSI von den Audifahrern abgefeiert, kennen die nichts anderes, oder woran liegt das? :nono:

    Ciao
    Lars
     
  8. #8 BMGT911, 17.02.2015
    BMGT911

    BMGT911 Megane-Experte

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    so ist es.. die kennen nichts anderes... sind von irgendeinem FSI ind den TFSI gestiegen und freuen sich ihres Lebens... Ist doch bei den ganze GTI/R-Anhängern genauso...

    Ich finde es traurig das Audi das Ding Avant nennt, da hat mittlerweile sogar der Fabia einen größeren Kofferraum, ich glaub sogar im Standard Golf geht fast soviel rein...
     
  9. #9 Maddi_TCE180, 17.02.2015
    Maddi_TCE180

    Maddi_TCE180 Guest

    Und ich bring die Kinderkutsche sogar ins Coupé!

    (Auch wenn ich jedes Mal alle 4 Räder abbauen musste :( - und das Ding keine 5cm mehr Achsabstand hätte haben dürfen )

    Sry fürs OT

    Und Danke für den tollen Bericht! Wenn Geld keine Rolle spielt wär mir der Audi lieber (anderer Motor), aber da es das bei mir (noch) tut, wäre ich auf jeden Fall für den GT!
     
  10. #10 TL_Alex, 18.02.2015
    TL_Alex

    TL_Alex Megane-Experte

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    Das bessere ist des guten Feind.
    Und VW Fahrer bzw VW Konzern Fahrer haben meistens eh eine Markenbrille auf und nichts anderes ist richtig.

    Toller Bericht
     
  11. #11 Multi-Fanfare, 18.02.2015
    Multi-Fanfare

    Multi-Fanfare Megane-Fahrer

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    nee, nee...ich habe auch keine Markenbrille auf, trotz über 40 Jahre bei VW als Autoschlosser, Karosseriebauer und KFZ Meister, aber von uns aus gesehen, die bei VW arbeiten ist ein Fahrzeug der Marke VW, Audi, SEAT, Skoda, Bentley, Bugatti, Ducati, Lamborghini und Porsche, einfach auch das preiswertere Auto insgesamt gesehn. Trotzdem habe ich auch Mercedes, Ford, Opel mal mein eigen genannt und die anderen konnte ich auch jederzeit als Gebrauchtwagen mal fahren ...um letztendlich festzustellen dass alle nur mit Wasser kochen und die namen am Auto oft besseres Image hatten, als die Qualität der Autos hergab. Peugeot, Simca, Citroen, BMW, Hjundai, alles in der Familie gehabt und mal gefahren und letztendlich hört man dann auch die Beschwerden der Fahrer ....BMW für 65.000, Citroen C5 für 55.000....waren nur gut , solange sie neu waren....den Hjundai, den er jetzt fährt ist das bessere Auto.
    Die Tester sehen zwar den Preis, ist aber nicht so relevant für sie , sie kaufen das auto ja nicht, sie sollen es nur testen.....Neuwagen testen.....die sind alle gut und wer testet die Tester, die haben insgeheim ja auch Vorlieben, die insgeheim und vielleicht unbewusst mit ins Testergebnis einfließt....denn wer macht denn sein eigenes Auto schlecht, das er mal bezahlt hat......ja , die anderen darf man testen, muss nicht bezahlen...und was sagen die Teste im Endergebnis aus, alle Autos sind gut, im Grund ist keiner schlecht.....denn schlechte Eigenschaften sieht man erst nach 5 Jahren und später , beim TÜV, wenn er durchfällt und immer wieder nach 2 Jahren durchfällt.....die Guten Autos fallen nicht durch, nur einzelne. Aber sa testet man ja nicht, testen tut man die Straßenlage und die empfindet eh jeder anders. Diese ganzen Teste interessieren mich nicht die Bohne , wenn ich ein Auto beurteilen will, gehe ich ins entsprechende Forum und such mir Berichte über das Auto herraus.....hier steht mehr Wahrheit drin als in einem Neuwagentest. alles andere kann man sich kaufen..Straßenlage durch andere Federn, Stoßdämpfer und Reifen. Leistung durch ein stärkeren Motor, aber ob das alles gut ist , sagt mir die Zeit, die ich problemlos mit diesem Auto verbringen kann, wenn er läuft und läuft und läuft.....und nicht dauernd in der Werkstatt steht. Da ist es mir egal welches Zeichen auf dem Auto ist....und das ganze ist trotzdem nur meine persönliche Meinung, denn obwohl ein Auto bei mir gut sein kann, kann dasselbe Modell bei jemand anderem ein Reinfall sein.....etwas bessere aussagen sagt dann später der TÜV Report, welches Auto oft durchfällt und mit welchen Problemen. :agree: :beach: :nee: als arbeitender Deutscher muss man meisten nach dem Preis sehen um zu sagen welcher Wagen gut für einen ist......und viele gucken nur nach Gebrauchtwagen. Neuwagen liegen garnicht drin, also auch nicht die guten Eigenschaften der Neuwagen, diese Autokäufer fangen mit Gebrauchtwagen an, der Preis steht vorher fest und gut ist das Auto wenn nicht mehr soviel repariert werden muss. :hi:
     
Thema: Audi A4 Avant vs. Renault Megane Grandtour
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