Megane 3 GT220 TCE instabil bei starker Beschleunigung

Diskutiere GT220 TCE instabil bei starker Beschleunigung im Forum Quasselecke/Offtopic im Bereich Klatsch und Tratsch - Hallo Zusammen, ich habe es mal hier rein gepackt, weil ich nirgends was vergleichbares gefunden habe und für die Sommersaison sowieso ein paar...
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phil_cologne

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Hallo Zusammen,

ich habe es mal hier rein gepackt, weil ich nirgends was vergleichbares gefunden habe und für die Sommersaison sowieso ein paar Änderungen anstehen in Sachen Reifen, Felgen, Fahrwerk.

Aber zum Thema, ich habe seit 1,5 Monaten einen Meggi3 Ph3 GT220 - tolles Auto, super Leistung, macht echt spaß.

Allerdings ist es so, dass wenn ich im 3. oder 4. Gang voll beschleunige, ist der Wagen immer recht instabil und es ist echt Arbeit den Wagen dabei gerade zu halten. Gerade bei einem Überholvorgang Überland ist stellenweise echt kritisch. Bei meinem alten Astra J GTC mit 200ps und 300kg mehr gewicht, hatte ich dies nicht, der marschierte gerade nach vorne wie er sollte.

Nun ist es so, dass die Reifen an der VA noch von 2013 sind, also vermutlich noch die Reifen, mit denen er ausgeliefert wurde. Wurde vom TÜV auch nicht bemängelt, wobei ich das bei der Besichtigung schon monierte ...

der Wagen ist aus 06/14 und hat nun 42TKM auf der Uhr.

Ist das ein klassisches Reifenthema? Oder Fahrwerk? Bin da leider kein Profi.

Nur so lange er so "unhandlich" ist beim starken Beschleunigen brauch ich mir auch über ne Leistungssteigerung keine Gedanken machen^^

Danke für eure sachdienliche Meinung :)

Gruß
Phil
 
Multi-Fanfare

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Bemerkst Du dass der Meggi beim starken Beschleunigen vorn sehr hoch aus den Federn kommt und dadurch labil wird, weil der Kontakt zwischen Reifen und Straße stark vermindert wird. Verstärkt wird das auch durch die breite Bereifung dann, weil die breiten Reifen jeder Unebenheiten nachlaufen und der Meggi dann Zickzack fährt.
Ein anderes Fahrwerk, das der Meggi beim Beschleunigen nicht so stark ausfedern kann und neuere Reifen helfen auch, sind zwar nur 9 Jahre alt, aber neue, vielleicht auch ein anderes Fabricat, wäre auf jeden Fall besser......die Reifen für die hohe Geschwindigkeit sind eh schon hart und die Jahre machen ihn noch härter. Die rutschen schnell seitlich weg und ein Neuer Reifen mit mehr und guter Seitenführung wäre da gut.
Ich habe als Jugendlicher mal in der Stadt gesehen, da hat ein 66er Mustang voll beschleunigt, der ging vorne hoch aus den Federn, ca. 25 cm, die Reifen hatten kaum noch Kontakt.
Was für einen Luftdruck fährst du mit dem Meggi.... etwas mehr wäre besser
 
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phil_cologne

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Guter Punkt, aber das kann ich leider nicht mit Gewissheit sagen, ob er vorne überdurchschnittlich weit hoch geht. Was mir aber aufgefallen ist, gerade auf der Autobahn und der rechten spur, dass er extrem den Spurrinnen der LKWs nachgeht, kannte ich so in der Form auch nicht. Luftdruck habe ich erst gemessen, sind 2,4 bar ringsum.

Ich werde es mal weiter beobachten, aber wie gesagt zur neuen Sommersaison soll es einiges anders kommen, evtl hat es sich dann auch schon erledigt.
 
Jay1980

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Naja so alte Reifen, womöglich noch ohne Garage über all die Jahre...
Da kann das Gripniveau wirklich ausgesprochen schlecht sein.

Ansonsten würde ich mal eine Achsvermessung in Betracht ziehen.
Spureinstellung nicht korrekt wäre doch eine geradezu klassische Erklärung.

Was das Fahrwerk betrifft, da sind beim Megane 3 eher die hinteren Stoßdämpfer anfällig.
Ich hatte meinen mit der gleichen Fahrleistung erworben und der Dämpfer hinten links war da schon defekt.
Das aber äußerte sich natürlich vor allem in schnelleren Rechtskurven, zumal mit Querfugen.
Da wurde es sogar richtig gefährlich, hat sich dann stark aufgeschaukelt mit Übersteuern.

Auf jeden Fall kann man bestätigen, dass das von dir beschriebene Verhalten nicht normal ist.
Ich hab nämlich mehr Leistung und du weiß ja sicher dass in dem Motor recht hohe Reserven schlummern.

Edit:
Du sprichst beim Alter der Reifen offenbar nur von der VA.
Wenn die hinteren neuer sind, warum nicht mal zumindest versuchsweise tauschen?
 
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Multi-Fanfare

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Wo Du die Stossdämpfer ansprichst, die Hinterachse mit den hinteren Dämpfer stabilisieren den Wagen in Längsrichtung, wenn da die Dämpfer nix mehr taugen, ist es kein Wunder wenn er die Spur nicht hält.
Ja, eine Vermessung der Achsen und eine genaue Einstellung könnten auch helfen....... und zwar eine Einstellung bei der versucht wird beide Seiten in Spur und Sturz, vorn und hinten, möglichst gleich einzustellen und nicht nur das die Maße in plus minus reinpassen. Wenn ein Rad minus Sturz hat und ein Rad Plussturz, könnten beide noch in plusminus reinpassen, aber gut wäre das nicht.
 
Jay1980

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Also ich hatte auch mit dem defekten Dämpfer kein derartiges Verhalten in Längsrichtung.
Und der war wirklich total hinüber. Ausgebaut fiel die Kolbenstange widerstandslos ein.

Sturz ist beim Megane 3 so eine Sache, richtig einstellbar in dem Sinn ist das ja nicht.
Vorne kann man allenfalls das Spiel an den Domschrauben ausreizen.
Das geht aber auch nicht sooo einfach wenn der Wagen auf den Beinen steht.
(Erst recht nicht wenn man wie ich eine Domstrebe verbaut hat.)
Naja und hinten Verbundlenkerachse ohne Einstellungsmöglichkeiten.

Vielleicht hat es ja beim Vorbesitzer mal einen Vorfall gegeben.
Wo das Fahrwerk einen draufbekommen hat, heftiger Bordsteinhüpfer oder ähnliches.
Dadurch kann dann natürlich eine erhebliche Deformierung entstehen.
Die dann u.U. über die Einstellungsmöglichkeiten nicht mehr korrigiert werden kann.

Insofern würde eine Achsvermessung schon Klarheit bringen denke ich.
 
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phil_cologne

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"Vielleicht hat es ja beim Vorbesitzer mal einen Vorfall gegeben.
Wo das Fahrwerk einen draufbekommen hat, heftiger Bordsteinhüpfer oder ähnliches."

Das ist gar nicht mal so ausgeschlossen, Vorbesitzer war ein Rentner und ein zweiter Satz Räder konnte mir nicht dazugegeben werden, da diese laut Autohaus vom Vorbesitzer "krumm und schief gefahren worden".

Heißt ich werde das auf jeden Fall mal prüfen lassen, habe hier auch fußläufig einen Renault-Händler. Hoffe da gibts keine bösen Überraschungen, bzw sollte das ja über die 12 Monate Gebrauchtwagengarantie abzuwickeln sein, wenn etwas sein sollte.

Danke euch jedenfalls für den guten Input!
 
Dragomir

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Bei solch einer Aussage vom Autohaus wäre ich schonmal hellhörig geworden ..
 
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Überfahrene Kantsteine, Schlaglöcher und andere Fahrbahnschäden teilen kräftige Stöße an die Fahrwerksmechanik aus. Die dabei auftretenden Kräfte kann der Meggi nicht immer schadlos wegschlucken. Und so kommt es oft vor, dass sich Spur, Sturz oder andere Fahrwerksparameter mit der Zeit, oder abrupt verstellen.
Damit der Meggi exakt geradeaus fährt und sich präzise steuern lässt, müssen die Räder unter allen Fahrbedingungen immer möglichst senkrecht auf der Straße stehen und weitestgehend parallel zueinander ausgerichtet sein.
Nur bei korrekt eingestellten Spur- und Sturzwerten, nutzen die Reifen die maximale Aufstandsfläche und gewährleisten ein sicheres Fahrverhalten. Ist die Spur einseitig verstellt, zieht das Auto nach links oder nach rechts. Zudem verhält es sich in Linkskurven anders als in Rechtskurven. Der Sturz wirkt sich dagegen auf die Auflageflächen der Reifen aus. Ist der Sturz beispielsweise negativ eingestellt neigt sich das Rad oben zum Fahrzeug, erhöhen sich zwar die Seitenführungskräfte in schnellgefahrenen Kurven. Der Geradeauslauf sowie der Bremsweg werden gleichzeitig, aber negativ beeinträchtigt. Hat sich der Sturz ins positive verstellt und das Rad neigt sich oben vom Auto weg, verschlechtert sich die Kurvenstabilität des Autos, da die Aufstandsfläche sich in schnellen Kurven weiter verringert.
Beim Meggi kann der Rahmen vorn verschoben werden, damit Spur und Sturz vermittelt werden können.
Ich habe meine Vermessungen früher selbst gemacht und habe dazu auch Achsteile ausgebaut und nachgearbeitet.......alles im Rahmen der Ausbildung von Azubis
 
Thema: GT220 TCE instabil bei starker Beschleunigung

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