Festgerostete Bremsen nach ein paar Tagen Standzeit?

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  1. Dome90

    Dome90 Megane-Experte

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    Habe mal eine Frage und nichts passendes in der Suchfunktion gefunden.

    Mein Meg3 steht ja Montags bis Freitags nur zuHause rum während ich mit dem Firmenwagen in ganz Deutschland rum fahre. Soweit so gut :-)

    So bin nun Heute Nachmittag wieder in mein Auto gestiegen und wollte losfahren. Aber irgendetwas hinderte mich daran. Erst dachte ich, ich habe die Handbremse vergessen, dem war aber nicht so.
    Dann wusste ich. Ah Handbremse/Hintere Bremse wohl festgerostet.

    Habe einfach ein wenig mehr gas gegeben und es gab einen Ruck und einen kleinen Knall.

    Nun die Frage. War das richtig oder kann da mehr kaputt gehen?
    Hatte das Heute selbst das 1. mal bei meinem eigenen Wagen. Beim meinem alten Clio ging das ja nicht dank Trommelbremsen :rofl:
    Hab es aber schon bei einem Kumpel seinen Opel Astra geshen, dessen Scheibe wurde nicht wieder locker.

    Oder kann man bei so etwas vorbeugen?

    PS: Da ich mir eh neue Bremsscheiben und Beläge zugelegt habe die noch in der Wohnung liegen war es mir Heute egal. Aber in Zukunft wäre es schon gut zu wissen.
     
  2. #2 meganephil, 16.11.2012
    meganephil

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    Das du dir jetzt die Scheibe oder den Belag beschädigt hast glaube ich weniger, da sie so fest nicht gewesen sein sollte nach einer Woche.
    Ehrlich gesagt ist es sowieso ein Unding das nach einer Woche Standzeit ne Bremse fest ist.

    Vorbeugen.. soweit ich weiß eigentlich nur indem man die Bremsen vernünftig mit Gold-/Kupferpaste bzw. Bremsenschutzspray montiert.
    Kann mir das jetzt nur so erklären.. du hast auf den Wagen seit Auslieferung viele Kilometer gefahren und dementsprechend ist die meist vom Werk aus "trocken" montierte Bremse durch den vielen Bremsstaub fest gegangen.

    Wenn ich falsch liegen sollte, berichtigt mich. :-)
     
  3. Dome90

    Dome90 Megane-Experte

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    Okay. Danke für die Tipps.
    Das mit dem Bremsstaub ist schon möglich.
    Bremsenreiniger Spay wird da auch nicht viel bringen oder?

    Es kann auch damit zusammen hängen das die Scheibe hinten schon fast an dem Verschleißpunkt ist und schon keine Rostablagerungen haben. Wäre das auch möglich?
    Dann hätte ich ja keine Probleme mehr wenn ich die nächsten Monat neu machen lasse.
     
  4. Gessi

    Gessi Megane-Profi

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    Was hier festrostet, ist der Belag auf der Scheibe. Kommt bei hoher Luftfeuchtigkeit gerne vor oder auch nach dem Waschen vom Auto und Felgen.

    @ Dome90
    Das ist völlig normal, in einem gewissen Rahmen. Dieses Verhalten wird sich durch die neue Bremse verändern. Ob besser oder schlechter kann man nicht sagen.

    :hi:
     
  5. #5 meganephil, 16.11.2012
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    Hab mich gerade nochmal etwas mit dem Thema beschäftigt und muss mich berichtigen.
    Bedingt durch die Standzeit geht eine Bremse fest durch den Rost der sich auf Scheibe und evtl. auch Belag (billige Beläge enthalten häufig mehr Eisen bzw. Stahl) bildet.
    Da sich die Feuchtigkeit natürlich gerade zwischen Belag und Bremsscheibe gut sammelt geht sie dann fest.
    Vorbeugen kannst du nur indem du den Wagen öfter bewegst bzw. bei längerer Standzeit mal verschiebst, sodass der Belag einer anderen Stelle der Scheibe gegenüber steht.

    Dennoch gilt das was ich oben schrieb.. eine vernünftig montierte Bremse macht am wenigsten Ärger. :-)

    edit: Gessi war mal wieder schneller. :sarcastic:
     
  6. Dome90

    Dome90 Megane-Experte

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    Gut alles klar. Danke euch beiden :grin:

    gut. bewegen lassen wird sich das Auto innerhalb der Woche schlecht da ich einfach viel zu weit weg bin von meinem Auto und meine Freundin das Auto wenn überhaupt nur in meinem Beisein fahren darf :grin:
     
  7. #7 NQ-Fahrzeugtechnik, 16.11.2012
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    :laugh: kenn ich !

    Vielleicht auch Auto sofern möglich einfach nicht mit gezogener Handbremse hintellen, wenn du sowieso weißt, dass er länger steht
     
  8. Oppic

    Oppic Megane-Fahrer

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    Feste Bremsen und das extreme Schleifgeräusch bei der ersten Bremsung nach Standzeit gibt es häufiger. Schau dir mal deine hinteren Scheiben an - bei mir sind die richtig "angegammelt".

    Liegt wohl an den qualitativ schlechten Erstausrüsterbelägen. Bei mir passiert das selbst nach einem Tag Standzeit, vor allem im Winter. Ist ein nerviges Geräusch aber mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt.
    Beim nächsten KD kommen dann aber andere Beläge drauf.
     
  9. #9 Nikolaus117, 05.12.2012
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    Bei mir nicht anders

    gerade jetzt wo es ständig nass ist rosten die Dinger vor allem Hinten schrecklich ^^

    aber nach 1-2 mal kräftiger bremsen ist der Flugrost weg und das "krchchchch" Geräusch auch

    die Hinteren Bremsen sind aber deutlich anfälliger als die vorderen
     
  10. #10 KimCyanToxic, 06.12.2012
    KimCyanToxic

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    Naja, was erwaret ihr. Schonmal Geld in ner Straßenpfütze gefunden? War es Oxidiert, naja ist ja auch blankes Metall.

    Guckt mal auf die Bremsscheiben, was euch so silbern entgegenstrahlt ist blankes Metall. Ist nicht lackiert oder sonstwas. Spezielles Bremskorrosionsschutz für die Bremsscheiben gibt es zwar inzwischen, aber nach einmal Bremsen ist das auch schon wieder herunten. Was passiert? Vorstellen könnt Ihr es euch wie bei der Bremse auf einem Fahrrad, hat jeder schonmal gesehen. Ein Reibbelag wird an eine Fläche gepresst. Die Beläge beim Auto bestehen aus Metallzusammensetzungen, diese Reiben durch Betätigung der Bremse an der Bremsscheibe. So wird die Energie abgebaut und in vergeht in Wärme, das Ergebnis ist eine Erwärmung, und Verringerung der Drehbewegung.
    Jetzt kann man es sich vorstellen, ...der Bremsbelag schleift auf der Bremsscheibe. Es entstehen also Stäube, die durch Partikel in der Luft und der Luftfeuchtigkeit sich auf die Scheibe ablegen, auch von anderen Fahrzeugen. Theoretisch kann die Bremsscheibe schon am nächsten Morgen mit einer Rostschicht belegt sein, denn sie ist ja völlig ungeschützt.

    Nun hat die Scheibenbremse aber die Eigenschaft, dass sie sich selbstreinigt, d.h. ein paar Bremsbetätigungen und die Bremse ist wieder frei. Nur dauert der Zustand länger und sind ggfls. die Bremsbeläge schwergängig, oder die Bremsscheiben riefig, dann rosten diese einfacher oder es beschleunigt sich der Prozess. Wird die Bremse nie Warm, d.h. erreicht sie z.B. bei bremsarmen Fahrten oder Kurzstrecken nie ihre Reinigungstemperatur, dann wird der Zustand der Oberfläche immer schlechter. Die Reinigungstemperatur zu erreichen ist bei den hinteren Bremsen allerdings schwerer, da dort etwa nur 1/3 der gesamten Bremskraft im Gegensatz zu den vorderen Bremsen anliegt. Mit aktuellen ESP-Programmen wird bereits bei Premiummarken und aktuellen ESP-Versionen versucht kleine nicht spürbare Zwischenbremsungen einzubauen, um die Bremse auf Temperatur zu bringen. Für Otto-Meganefahrer bedeutet das aber, dass man selbst Sorge tragen muss, dass die Bremsen beansprucht werden, dafür gibt es leider noch keine technische Lösung. Beim Bremsscheibenwechsel sollte auf gute Qualität der Bremsscheiben geachtet werden, also am Besten Marken wählen, wie Originalteile, Bosch, ATE, Jurid, Brembo, Ferodo,...uvm. nur um mal ein paar Erstausrüster zu nennen.

    So kann es vorkommen, dass die Beläge "ankleben", der Rost schafft eine Verbindung von Bremsbelag und -Scheibe. Oft ist dafür auch ein zu geringes "Lüftspiel" verantwortlich. D.h. die Beläge haben nicht genug Abstand zu den Bremsscheiben. Das tritt auf, wenn die Beläge in den Führungen schwergängig werden. Äußert sich oft mit einem quitschen bei geringer Geschwindigkeit.
    Sind die Beläge frei und die Scheiben nicht riefig, dann ist ein ankleben zwar nicht unwahrscheinlich, aber man verringert die Möglichkeiten. Sollten die Beläge öfters "ankleben", dann kann das zum lösen des Reibbelages von der Trägerplatte kommen, auf die der Belag eingepresst/aufgeklebt ist, d.h. die Beläge werden lose oder fallen aus dem Bremssattel, was sich oft deutlich hörbar/spürbar bemerkbar macht.

    Fazit:
    Also Bremse sollte immer gut Gangbar sein, und oft Warmgefahren werden. Gegen Regen und Standzeiten kann man kaum was machen, man muss nur wissen, dass es die Bremse um einen gewissen Faktor höher beansprucht und vorzeitig versagen kann. Schon beim ersten Ankleben kann sich durchaus der Belag lösen.
     
  11. #11 stronzo, 07.12.2012
    stronzo

    stronzo Megane-Experte

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    Bei dem Wetter (Salz auf der Straße) ruckt es bei mir nach 12h Standzeit wie Sau! :sarcastic:
     
  12. #12 Peter Z., 07.12.2012
    Peter Z.

    Peter Z. Megane-Fahrer

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    Ist ja klar, dass Bremsscheiben beim Nichtgebrauch Rost ansetzen. Sie bestehen ja aus Stahl und sind ungeschützt. Auch beim Fahren rosten sie, nur sieht man es nicht, weil der Rost laufend abgearbeitet wird. Dass die Bremsen dann beim Anfahren leicht klemmen ist auch klar, Eisenoxyd (Rost) ist voluminöser als reiner Stahl oder Eisen.

    Ich weiss nicht, ob wir mit Scheiben aus rosthemmendem Stahl (V4A) zufrieden wären... Und Karbonscheiben sind nicht so richtig alltagstauglich, zudem sau teuer und halten nicht lange. Auch Aluminium-Bremsscheiben wären wohl nicht so beliebt.

    Gruss, Peter Z.
     
  13. Steam

    Steam Einsteiger

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    Hallo,
    kenn ich auch die festgerosteten Scheiben. Habe irgendwann andere Bremsbeläge verbaut und seitdem ist Ruhe.
    Bei meinem anderen Fahrzeug ists noch nicht vorgekommen und der steht draußen. Habe aber auch mit den hinteren Scheiben Stress.
    Mit Trommeln hatte ich soeinen Zirkus nicht.
    Der Gedanke mit rostträgen Scheiben kam mir auch schon. Wäre am sinnvollsten bei den hinteren.
    Der Reibwert ist geringer als bei normalen aber vernachlässigbar.
    Am Motorrad sind Rostträge Standart, da klappts ja auch.
    Grüße Reinhard
     
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